Die Oxalis triangularis ist eine der hübschesten (und fotogensten) Pflänzchen, die ich kenne. Sie hat eine wunderhübsche Farbe und ist sehr blühfreudig.
Die Blätter schließen sich zum Abend hin, morgens öffnen sie sich wieder – man kann leicht Timelapse-Videos machen:
Hier öffnen sich die Blätter in der Morgendämmerung.
Bei diesem Video habe ich zu Beginn den Topf einmal gedreht. Die Blätter wenden sich schnell wieder der Helligkeit zu.
Relativ durstig ist sie, man kann an der Schlaffheit der Blätter gut erkennen, dass sie wieder Wasser braucht, und das ist erstaunlich oft der Fall.
Die Pflanze ist einfach über eine der ausgebildeten Rhizome zu vermehren. Interessanterweise klappt eine Vermehrung auch über Stecklinge, die man im Wasserglas bewurzelt.
Angeblich kann man sie auch trocken über den Winter bringen, die Rhizome würden dann wieder im Frühjahr anfangen auszutreiben und man kann dann wieder mit dem Gießen beginnen. Ich habe sie bisher den Winter durchkultiviert. Mir ist nicht klar, wann ich im Winter das Gießen einstellen soll, die Sorge, dass mir die Pflanze vertocknet, war stets zu groß.



